Kontakt:
Bitte nutzen Sie die oben angegebenen Telefon- oder Faxnummer oder senden Sie uns eine Email an

info@waldsee-apotheke.de.

Tel.: 030 / 404 10 45 Fax.: 030 / 404 10 71

WhatsApp – Service unter der Nummer
0176 49 388 720

Vorbestellen, Rezeptkopie, Packungsfoto – alles möglich.

Hinweise zur Arzneibestellung:
An allen Werktagen eingehende Bestellungen bis 15.45 Uhr sind noch am gleichen Tag ab 18.00 Uhr bei uns abholbereit.

Am Samstag schaffen wir es bis 10:50 zu 12:30 Uhr.

Für Bestellungen von einem Rezept halten Sie bitte auch die Krankenkassennummer bereit.
Diese finden Sie unter Ihrem Namen im Feld "Kassen-Nr." .

Vielen Dank.

Unsere Öffnungszeiten sind:    
Montag bis Freitag 08:30 bis 13:00 und 15:00 bis 18:30 (auch am Mittwoch !)
Samstag 08:30 bis 13:00  


Die aktuelle Notdienst-Apotheke finden Sie unter Notdienst.

Nützliche Rufnummern:
Polizei: 110
Feuerwehr: 112
Giftnotruf (bundeseinheitlich): 1 92 40
Deutsche Rettungsflugwacht: 0711 - 70 10 70
Telefonseelsorge: 0800 - 111 01 11 oder 0800 1 11 02 22
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 1 11 03 33

Notrufnummern für Berlin (Zusammenfassung vieler Nummern, auch Krankenhäuser und Schlüsseldienste)

 

Allgemeine Informationen zur Apotheke und deren Angestellten:

Nicht nur Arzneimittel !

Apotheken tragen nicht nur zu einem funktionierenden Gesundheitswesen bei. Sie sind auch mittelständische Arbeitgeber und engagiert in den Kommunen.

Apotheker sind Verbraucherschützer. Jedes Jahr prüfen sie stichprobenartig etwa acht Millionen Arzneimittelpackungen, um Beschädigungen oder Fälschungen zu entdecken. Täglich werden zudem fast 30.000 arzneimittelbezogene Probleme direkt vor Ort gelöst, egal ob es um die richtige Dosierung oder mögliche Wechselwirkungen geht. Rund 7.000 Packungen, bei denen ein konkreter Risikoverdacht vorliegt, werden jährlich an die Arzneimittelkommission der Apotheker nach Eschborn eingeschickt. Im Extremfall lassen sich Medikamente innerhalb weniger Stunden aus allen Apotheken zurückrufen.

Apotheken sind Dienstleister, sogar die besten Deutschlands. Das haben die Meinungsforscher aus Allensbach herausgefunden. Tatsächlich gehen jeden Tag mehr als vier Millionen Menschen in Apotheken, um dort versorgt zu werden. Falls ein Präparat erst bestellt werden muss, bieten
viele Apotheken einen Botendienst nach Hause an.
Pro Jahr werden im Notdienst rund 7 Millionen Medikamente abgegeben.
Jede Nacht sowie sonn- und feiertags sind bundesweit 2.000 Apotheken dienstbereit, die von 20000 Kunden aufgesucht werden.

Apotheker sind Arbeitgeber. In den knapp 22.000 inhabergeführten Apotheken arbeiten rund 144.000 Menschen. Fernab von Billigjobs ohne berufliche Perspektive bieten Apotheken hoch qualifizierte Stellen, die einen Hochschulabschluss oder eine anerkannte Ausbildung erfordern. Dazu kommt, dass Apotheken bundesweit gut verteilt und deshalb oft wohnortnah für viele Arbeitnehmer sind. Die häufig genutzte Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung erleichtert es vielen Frauen mit kleinen Kindern, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

Apotheker sind Ausbilder. Jahr für Jahr sammeln dort mehr als 10.000 junge Menschen Erfahrungen. Etwa 6.300 Auszubildende zu Pharmazeutisch-Kaufmännischen Angestellten (PKA) sind darunter, die in Apotheke und Berufsschule ausgebildet werden. Dazu kommen etwa 2.600 Praktikanten, die als Pharmazeutisch-Technische Assistenten (PTA) in staatlich anerkannten Instituten lernen. Nicht zuletzt gibt es 1.500 Pharmaziepraktikanten, die am Ende ihres Pharmaziestudiums ein mindestens sechs Monate dauerndes Praktikum in der Apotheke absolvieren.


Fritz Becker ist Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). Der Apotheker aus Pforzheim ist Inhaber der dortigen Medico-Apotheke. Als selbstständiger Pharmazeut kennt er die Rechte und Pflichten bei der Ausübung eines Freien Berufes.

Warum werden Apotheker als Freiberufler bezeichnet?

Entgegen dem Wortlaut sind Freiberufler keineswegs frei von allen Zwängen. Eher umgekehrt: Ihre Tätigkeit ist oft gesetzlich stark reguliert. Freie Berufe lassen sich so definieren: Sie erfordern eine besondere Qualifikation oder schöpferische Begabung. Dienstleistungen werden persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig erbracht – auch im Interesse der Allgemeinheit. Apotheker stehen somit in einer Reihe mit Ärzten, Architekten oder Künstlern.

Gibt es in den Apotheken nicht auch viele Angestellte?

In der Bundesrepublik gibt es etwa 21600 Apotheken, in denen mehr als 145000 Menschen arbeiten. Somit sind die Inhaber sogar in der Minderheit. Das ist aber kein Problem, denn natürlich sind die Angestellten ebenfalls bestens ausgebildet. Wichtig ist jedoch die Unabhängigkeit der Apotheke von Handelsketten und Konzernen. Jeder Patient hat schließlich ein Recht darauf, dass er in seiner Apotheke persönlich und unabhängig betreut und versorgt wird.

Wie stark sind die Apotheken in ihr lokales Umfeld eingebunden?

Als kleine Mittelständler spielen die Apotheken eine wichtige Rolle. Für viele Kunden sind sie vertrauenswürdige, leicht erreichbare Anlaufstellen bei Gesundheitsfragen. Als Arbeitgeber und Ausbilder sind sie verlässliche und standorttreue Partner in den Kommunen. Sie tragen zur Belebung von Wohngebieten bei, vergeben Aufträge an Handwerker und zahlen in Deutschland Steuern. Zudem engagieren sich viele Apotheker ehrenamtlich caritativ und in der Vereinswelt.