Informationen über Tätigkeitsbereiche und Apotheken-spezifische Themen :

Apothekenrabatte: Berechnung und Rabatte von Arzneimitteln

aktuelle STIKO - Impfempfehlungen und Grundlagen des BzGA

(04/11) barrierefreie Gebrauchsanweisungen im Internet

ab Januar 2013: Neue Notdienst Verteilung - bitte beachten Sie die Aushänge

Apotheker immer für Sie da :

Apotheker sind rund um die Uhr im Dienst. Ein ausgeklügeltes System sorgt dafür, dass Tag und Nacht die Bevölkerung mit lebenswichtigen Arzneimitteln umfassend versorgt wird.
Bundesweit leisten Nacht für Nacht und auch an Sonn- und Feiertagen etwa 2 000 Apotheken Notdienst. Diese sorgen dafür, dass Patienten in dringlichen Fällen mit wichtigen Arzneimitteln versorgt werden. Rund 20 000 Patienten nutzen jede Nacht beziehungsweise an Sonn- und Feiertagen durchschnittlich den Notdienst. Etwa jeder vierte Deutsche hat dabei in den letzten fünf Jahren einmal von einer Notdienstapotheke profitiert.

In Deutschland ist der Apotheken-Notdienst gesetzlich geregelt. Ein speziell ausgearbeiteter Kalender regelt die Reihenfolge, wann welche Apotheke nachts und feiertags diesen Service zu leisten hat. Denn nicht jede Apotheke muss jeden Tag ran. Nachts und an Sonn- und Feiertagen ist es rund jede zehnte, die Dienst hat. Anders sieht es in Gebieten mit weniger Einwohnern und Apotheken aus. Dort gibt es Apotheken mit ständiger oder zumindest häufigerer Dienst­bereitschaft. Welche Apotheke gerade Dienst hat, erfährt man am besten im Schaufenster der Apotheken oder – noch besser – unter www.aponet.de. Dort findet man mit dem Eingabefeld für die Notdienstsuche die nächstgelegene diensthabende Apotheke und weitere in der Umgebung.

Verbraucher können bundesweit bei ihrer Suche nach einer Nacht- und Notdienstapotheke die Festnetznummer 0800 00 22 8 33 nutzen. Dieser neue kostenlose Service der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ermöglicht es den Patienten, die nächstgelegene dienstbereite Apotheke schnell und unkompliziert zu finden.
Die Festnetznummer 0800 00 22 8 33 ergänzt die im Herbst 2008 erfolgreich gestartete, bundesweit einheitliche Mobilfunknummer 22 8 33.

Festbeträge:

"Preis den die Krankenkasse bereit ist für ein Arzneimittel zu zahlen" und daraus entstehende Zuzahlungen für Patienten .
Rabattverträge: Die Einführung der so genannten Rabattverträge im Jahr 2007 hat reichlich Anlass für Beschwerden gegeben. Die Verträge werden für viele Arzneistoffe zwischen Krankenkassen und Arzneimittel-Herstellern ausgehandelt. Das bedeutet: Die Krankenkassen wählen aus, von welchem Hersteller Versicherte ihre Arzneimittel bekommen. So möchten die Krankenkassen Kosten im Gesundheitswesen einsparen. Mit den Folgen dieses Vorgehens haben Patienten und Apothekenpersonal täglich zu kämpfen, denn die Unsicherheit bei den Patienten ist groß.

Apothekenleiter Holger Seyfarth, Frankfurt am Main: "Kunden ist oft nicht klar, warum sich mit jedem Rezept für ein und denselben Arzneistoff Name und Verpackung des Präparates ändern." Der Grund: Die Krankenkasse hat mit einem neuen Hersteller einen Rabattvertrag abgeschlossen.

Und Seyfarth nennt noch ein Problem, das Patienten und Apothekenpersonal belastet: "Manche Hersteller können ihre Arzneimittel nicht immer liefern. Das bedeutet für den Patienten Wartezeiten, bis er endlich an sein Medikament kommt." Früher, vor den Rabattverträgen, durfte der Apotheker in diesem Fall ein wirkstoffgleiches Arzneimittel heraussuchen und dem Patienten direkt mitgeben.

"Der Aufwand, der infolge der Rabattverträge betrieben werden muss, steht nach derzeitigen offiziellen Berechnungen in keinem Verhältnis zum anfangs erhofften Einsparpotenzial", kritisiert Seyfarth.

Viel Handlungsspielraum gibt es nicht. Patienten bleiben zwei Wege: Sie können ihren Arzt bitten, das Kästchen "aut idem" anzukreuzen, dann erhalten sie ungeachtet der Rabattverträge genau das Medikament, das auf dem Rezept steht. Oder sie bitten das Apothekenpersonal, auf die Packungen zu schreiben, wie das Arzneimittel vorher hieß. Ein Vorgehen, das die Verwirrung etwas einzudämmen vermag.

Aktuelle Gesundheitsinformationen und Neuigkeiten finden Sie unter:

Aponet Nachrichten (externe Links).

Außerdem finden Sie interessante pharmazeutische Berichte :

- im Apothekenkunden-Portal des Deutschen Apotheker Vereins:

- bei der

 

29.09.2009 Startschuss für elektronische Gesundheitskarte in wenigen Bundesländern

Geschüttelt und gerührt vom Apotheker

Manche Arzneimittel müssen so schnell verbraucht werden, dass sie sich für die Großproduktion in der Industrie nicht eignen.
Gut, dass der Apotheker noch gelernt hat, wie man Salben rührt, Zäpfchen gießt und Kapseln füllt.

Schnell verderbliche Lösungen, Salben ohne Konservierungsmittel für Allergiker, seltene Zusammensetzungen – darum geht es unter anderem bei der Herstellung in der Apotheke. Rezeptur nennt sich der eigens dafür eingerichtete Bereich in der Apotheke, der oft von großen und kleinen Flaschen und Töpfen eingerahmt wird.
Rezeptur heißt aber auch der Vorgang an sich – die Komposition eines Arzneimittels aufgrund einer vom Arzt verschriebenen Einzelverordnung.

15 Millionen Rezepturen pro Jahr fertigen Deutschlands Apotheken an. Damit ist die Herstellkunst des Apothekers unverzichtbar. Rezepturen schließen die therapeutische Lücke für Patienten, für die es nicht die richtigen industriellen Arzneimittel gibt.
Besonders Kinder profitieren von der Kunstfertigkeit, die auch heutzutage Pharmaziestudenten noch an der Universität lernen. Denn Arzneimittel für Kinder kommen oft aus der Erwachsenentherapie und wären dann zu hoch dosiert.
Arzneimittelherstellung nimmt in der Ausbildung zum Apotheker allein an der Uni 364 Unterrichtsstunden ein, darüber hinaus muss der Student während des Studiums in der Apotheke ein Praktikum absolvieren und nach dem Studium mindestens ein halbes Jahr lang in der Apotheke alle Tätigkeiten üben, bevor er die staatliche Approbation bekommt.
Übrigens: Die Apotheken unterhalten alle auch ein Labor, in dem alle Rohstoffe vor der Verarbeitung geprüft werden. Um die Qualität der Rezepturen zu sichern, haben Apotheker Leitlinien, Standardrezepturen und Ringversuche zur Qualitätskontrolle erarbeitet.


Messwerte mit Mehrwert

Nur vier bis acht Stunden im Jahr steht dem Patienten ein Diabetesteam zur Seite. Die übrigen 8 752 Stunden trägt er die Verantwortung praktisch für sich allein. Damit muss der Patient umgehen lernen. Deshalb ist eine regelmäßige Blutzuckerkontrolle auch für Diabetiker wichtig, die nicht mit Insulin behandelt werden.
Nur Messwerte zu produzieren, reicht aber nicht aus, man muss auch verstehen, was der Blutzuckerwert bedeutet: eine Momentaufnahme. Viele Faktoren spielen eine Rolle bei der Bewertung des Blutzuckerwertes und müssen berücksichtigt werden. Um aus seinen Werten etwas zu lernen, muss man sie zudem entsprechend dokumentieren.

So messen Sie richtig:

Hände mit lauwarmem Wasser waschen und gut abtrocknen. Das entfernt Schmutz und mögliche Reste von Süßem. Letzteres könnte die Werte höher aussehen lassen, als sie tatsächlich sind. Und Händewaschen verbessert die Durchblutung.
Seife, Alkohol oder Desinfektionsmittel benötigt man nicht. Sie könnten die Messwerte ebenfalls verfälschen.
Nicht an der Einstichstelle herumdrücken. Dabei könnte Gewebeflüssigkeit austreten, die den Blutstropfen verdünnt und den Messwert falsch niedrig erscheinen lässt. Besser: Vor dem Messen den Arm ausschütteln oder den Finger in Richtung der Einstichstelle massieren.
Nicht immer an derselben Stelle stechen, um Hornhautbildung zu vermeiden.
Teststreifen reagieren empfindlich auf Wärme und Luftfeuchtigkeit. Döschen immer fest verschließen. Teststreifen nur an den Rändern anfassen.
Teststreifen, deren Verfallsdatum abgelaufen ist, liefern keine korrekten Werte.
Codierungs- und Geräteanforderungen beachten.
Um Nachlässigkeitsfehler zu vermeiden: Korrekte Durchführung überprüfen lassen, zum Beispiel in der Apotheke.


24.05.09
Immer mehr Apothekerinnen in Apotheken

Der Anteil der Apothekerinnen in den Apotheken steigt auf einen neuen Rekordwert. Die Frauenquote unter den 48.030 Pharmazeuten, die in Apotheken arbeiten, liegt nunmehr bei 68,5 Prozent (Stand: Ende 2008). Fünf Jahre zuvor lag der Anteil bei 62,9 Prozent, vor zehn Jahren bei 62,6 Prozent.

(Expopharm-Newsletter) von März ´09 :

Apothekenanteil an Arzneimittelausgaben sinkt 2008 erneut
Der Anteil der Apotheken an den Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist erneut gesunken. Mit 15,5 Prozent unterschritt der Wert 2008 den bisherigen Tiefpunkt von 15,9 Prozent aus dem Jahr 2007. In beiden Jahren lag der Wertschöpfungsanteil der Apotheken an den GKV-Arzneimittelausgaben unter dem Mehrwertsteueranteil, der jeweils 16,0 Prozent (d.h. 19 Prozent in 100 Prozent) ausmachte. Den größten Posten verbuchte 2008 die Industrie mit 64,5 Prozent. Der Großhandel erreichte einen Anteil von 4,0 Prozent. Das berechnete die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.